Nach gut einer Stunde mit der Regionalbahn erreicht man von Berlin aus das zwischen Fläming und Spreewald im Naturpark Niederlausitzer Landrücken gelegene ehemalige Gutshaus. Der spätbarocke Bau befindet sich seit August 2018 in Sanierung. Das Haus ist inzwischen wieder bewohnt und öffnet sich mit Lesungen, Kunst- und Literaturworkshops sowie Übernachtungsmöglichkeiten dem interessierten Publikum. Das Projekt war im Jahr 2025 ein Preisträger des Baukulturpreises des Biosphärenreservats Spreewald.
Die Geschichte des ehemaligen Gutshauses Pitschen
Gleich vis-a-vis der hübschen und kulturhistorisch bedeutsamen Kirche von Pitschen liegt das ehemalige Gutshaus Pitschen. Der spätbarocke Putzbau mit imposantem Krüppelwalmdach wurde im 18. Jahrhundert, damals im Besitz derer von Maltitz, erbaut. Die Gutsherrschaft Pitschen mit zeitweise über 600 ha Land ist aber älter und geht zumindest auf das Jahr 1527 zurück, als die Brüder Dietrich und Hans von Stauchwitz das Dorf Pitschen samt Kirchlehn kauften. Pitschen hatte übrigens im 16. Jahrhundert als Ritterdienst ein Schützenpferd zu stellen. Die nachfolgenden adligen Besitzer wechselten wie bei vielen anderen Rittergütern der Niederlausitz oft.
Im Jahr 1836 erwarb Oberamtmann Ludwig Schlesinger das Gut. Dieser gestaltete das Haus in klassizistischer Weise um. Teile der Putzfassade sind aus dieser Zeit noch erhalten. Das Gut Pitschen ging damit eine enge Verbindung mit dem Schloss Uckro (zerst. 1945) ein, dem Hauptsitz der Familie Schlesinger. Pitschen wurde Sitz des Verwalters. Als Rittergutsbesitzer wurde Ludwig Schlesinger 1865 nobilitiert und so in den preußischen Adelsstand erhoben. Seitdem hieß die Familie von Uckro. Sie blieb bis zur Enteignung 1945 Eigentümerin des Gutes.
Nach 1945 diente das Gutshaus als Unterkunft für Vertriebene und war zu DDR-Zeiten zunächst ein Mietshaus, später mit Konsum und Kindergarten. Die Gemeinde veräußerte das Haus im Jahr 2002 an eine private GbR, die es 2018 wieder verkaufte.
Der heutige Ort Pitschen-Pickel liegt etwa neun Kilometer westlich von Luckau. Zirka 20 km von der Autobahn entfernt. Sehr ländlich und ruhig. Ideal für Ruhesuchende.
Nur eine Stunde von Berlin entfernt liegt das zwischen Fläming und Spreewald gelegene Gutshaus, ein spätbarocker Bau aus dem 18. Jahrhundert.
Im direkten Umfeld befindet sich der Fläming-Skate, die Spreewaldorte Lübben und Lübbenau und das Tropical Island. Das Gutshaus liegt ruhig gegenüber der alten Dorfkirche mit einem großen Grundstück.
Diese Unterkunft wird von einem privaten Gastgeber betrieben. Diese Kennzeichnung hat keine steuerliche Relevanz, einschließlich MWSt. und anderer "indirekter Steuern", ist aber nach EU-Verbraucherrecht vorgeschrieben.